Geschichte

von 1924 bis Heute

Einer Glückwunschkarte für das Jahr 1931 war eine Übersicht beigegeben, aus der die seit 1926 von der Firma Bollhagen ausgeführten Arbeiten zu ersehen waren. Die Ateliertätigkeit fand keine Erwähnung mehr. Im Laufe des Jahres wurde es aufgelöst, allen Mitarbeitern gekündigt und eine Beschäftigung im praktischen Malergeschäft angeboten, was auch für diese Männer zeitweilige Arbeitslosigkeit bedeutete.
Die Gesamtansicht der Chemischen Fabrik E. Merck, Darmstadt, die Otto Bollhagen im Jahre 1923 abgeliefert hatte, zog im Jahre 1928 eine Folgebestellung nach sich.
In der Direktoriumssitzung vom 2. Januar 1828 wurde beschlossen, mit der Firma Bollhagen Verhandlungen »wegen der Beschaffung von Fabrikmodellen« aufzunehmen.

Im Mai 1928 wurden zwölf kleinere Fabrikmodelle bestellt.
Aufgrund der »künstlerischen Postkarten und Kunstdrucke von Bollhagen aus der Kruppschen Fabrik« entschied man sich Ende 1928 dafür, Preise für kleinere Gemälde einzuholen, von denen man Postkarten anfertigen lassen wollte.
Nachdem Bollhagen die Skizzen vorgelegt hatte, wurden folgende Gemälde für die Postkartenserie bestellt.

Eine Fabrikansicht (ähnlich der 1900 geschaffenen Arbeit),
das Verwaltungsgebäude, zwei Teilansichten aus der Fabrik sowie die Engel Apotheke Darmstadt um 1668, aus der die chemische Fabrik E. Merck hervorgegangen war.
Dem Protokoll der Direktionssitzung vom 26. August 1931 ist zu entnehmen, daß Bollhagen mit der ergänzenden Bearbeitung des Fabrikbildes im Sitzungszimmer der neuen Verwaltung beauftragt wurde.
Das Geälde von Werk und Siedlung des Hüttenwerks Huckingen, heute Hüttenwerke Krupp Mannesmann, das nach 1932 entstanden ist, wurde um 1939 noch einmal überarbeitet.

zum dritten Teil...

Unsere Leistungen:

  • Malerarbeiten
  • Aussenputz
  • Wärmedämmung
Weitere Leistungen...

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